Ausgehen soll Spaß machen — keine Angst. Mit ein paar einfachen Routinen sinkt das Risiko unangenehmer oder gefährlicher Situationen drastisch. Hier ist unsere praxiserprobte Checkliste, die du dir vor dem nächsten Wochenende auf dem Handy speichern solltest.
Vor dem Ausgehen
1. Plan mit Freund:innen schmieden
Wer fährt mit, wo treffen wir uns, wann wollen wir spätestens nach Hause? Ein loser Plan reicht — Hauptsache, ihr seid synchron. Verabredet ein Codewort oder einen Notruf-Emoji, mit dem ihr im Chat signalisieren könnt: "Hol mich hier raus."
2. Akku, Bargeld, Ausweis
Klingt banal, ist aber Gold wert. Ein leerer Handyakku um 2 Uhr morgens ist die häufigste Ursache, warum Pläne auseinanderfliegen.
Im Club oder auf der Party
3. Getränk immer im Blick
Die wichtigste Regel überhaupt. Wenn du das Glas auch nur eine Sekunde unbeobachtet lässt — trink nicht weiter. Bestell ein neues. Die 4 Euro sind es wert.
4. Schutz für offene Gläser
Bei Cocktails, Long Drinks oder anderen offenen Gläsern lohnt sich ein physischer Schutz wie der KalyCap. Er macht die Glasöffnung so klein, dass nichts unbemerkt hineingelangen kann — und signalisiert Tätern: Hier wird aufgepasst.
5. Buddy-Check alle 30 Minuten
Schaut euch in der Gruppe regelmäßig an. Geht es allen gut? Wirkt jemand übermäßig benommen, obwohl er oder sie eigentlich nicht so viel getrunken hat? Dann ist Vorsicht angesagt — siehe auch unseren Leitfaden zu den Symptomen von K.O.-Tropfen.
Auf dem Heimweg
6. Nicht alleine gehen
Teil dir ein Taxi mit Freund:innen, nutze offizielle Apps (nicht das erste Auto, das hält) oder bleib im Pulk. Wer alleine geht, sollte die Live-Standort-Funktion mit einer Vertrauensperson teilen.
7. Ankommen melden
Eine kurze Nachricht "Bin daheim" in den Gruppenchat — das ist die Routine, die Leben rettet. Wenn jemand sich nicht meldet, weiß die Gruppe, dass etwas nicht stimmt.
Die wichtigste Regel
Vertraue deinem Bauchgefühl. Wenn sich etwas falsch anfühlt, ist es das meistens auch.
Du musst niemanden nett behandeln, der dich bedrängt. Du musst kein Glas leeren, das du nicht trinken willst. Und du musst nirgendwo hingehen, wo du dich nicht wohlfühlst.
Sicherheit beginnt mit Selbstrespekt — und mit Freund:innen, die das genauso sehen.